Unsere Pferde und andere Herdenmitglieder

Lump
Lump (*2004),
Prof. Dr. Dr. Der Dicke weiss ganz genau, wie er seinen Granitschädel durchsetzen und Mensch und Pferd ins Bockshorn jagen kann. Schwerer Warmblüter, der sich ganz schnell den Chefposten in der Herde gesichert (und nach Leilas Abgang wieder geschnappt) hat.    
Zorro
Zorro (*1995),
...ein unpassender Name für einen Schimmel. Die erste Forschheit war mehr Schein als Sein, in der Herde konnte er sich nicht bis in die mittleren bis oberen Ränge durchsetzen. Reitpferd auf Urlaub mit Sonntagsbeteiligung und unsere weiße Eminenz mit gewissen Privilegien.  
La Bell
La Bell (*2010),
genannt Bella oder Bellatrix. Ein zartes Stütchen mit einem noch zarteren Stimmchen. Beim Reiten (fast) genauso brav wie im Umgang - und total verschmust. In der Herde sehr selbstbewusst, um nicht zu sagen rotzfrech. Ist dieses Jahr Mama geworden... siehe: 
Cornet´s Landrebell
Cornet´s Landrebell (*2021),
genannt Carlchen. Bellas Erstgeborener, noch schwarz, will Schimmel werden wie der Papa. Ein sehr zutraulicher kleiner Kerl und genauso verschmust wie die Mutti - die wiederum ist sehr beschützend und wacht eifersüchtig über ihr Fohlenkind. 
Ohlala2
Ohlala (*2003),
Grammys Verwandte. Gelassen und in sich ruhend, allerdings mit einer für ihre Farbe viel zu großen Vorliebe für Matsch. In der Herde eher etwas abseits. Erfolgreich als Distanzpferd unterwegs - da bei jedem Wind und Wetter fleißig trainiert. 
Pueppi2
Emée (*2008),
genannt Püppi. Groß, schick, Chefin. Hat ihre Herde meistens mit einem Blick im Griff. Manko: zieht kleine und größere Wehwehchen an wie der Äppelhaufen die Fliegen und gibt sich dann auch gern mal als Mimose.   
Samba
Samba (*1992),
genannt Esel(chen). Rüstige Endzwanzigerin, inzwischen unsere Alterspräsidentin und in Altersteilzeit. Hat sich problemlos in die "kleine" Herde eingefügt und genießt ihr nächtliches Einzelzimmer mit Aussicht und Extrawürstchen.  
Bini2
Rubina (*1995),
genannt Bini. Kesse kleine Haflingerin, die auch mit einer Atemwegsgeschichte zu uns kam. Mit Oki wieder in die große Herde gezogen, zickt sie ein bisschen zu gern rum - und wer austeilt, muss auch einstecken.  
Krümel
Krümel (*2004),
kleiner Shetty-Mann mit großem Ego und lauter Stimme. Bei uns endlich nicht mehr ganz alleine, die Eingliederung in die Ponyherde musste anfangs noch warten, bis er gelegt wurde, jetzt darf er endlich richtig Pferd sein - oder doch lieber Hund?
Aurelius
Aurelius (*1995),
ein Trakehner Wallach von Nerv (und damit verwandt mit unserer Strickliese). Military-Pferd, das für den wohlverdienten Ruhestand in die angestammte Heimat zurückgekehrt ist. Ein ganz unkomplizierter, lieber Geselle, sowohl im Umgang als auch in der Herde, in der er im Nu mittendrin war - im Winter aber im Separee für mehr Ruhe.   
Sandro
Sandro (*2003),
everybodys darling - zumindest in der kleinen Herde war er das sofort, in der großen hat sich das relativiert. Aber vielleicht lag das auch daran, dass er vorher ein Einzelkind war? Ein Allrounder, der von Kremser ziehen über Springen bis Kranzreiten schon fast alles mitgemacht hat und dementsprechend entspannt ist. Nach kurzer Pause wieder bei uns.   
Donna
Donna (*2002),
Dressurcrack a.D. mit Prominenz im Pedigree. Auf den ersten Blick schick und ein bisschen Zicke, auf den zweiten immer noch schick und absolut umgänglich, wenn auch manchmal etwas misstrauisch - in die große Herde hat sie sich sehr problemlos und unauffällig eingefügt.
Anouk
Anouk (*2007),
eine hübsche Dunkelbraune, das Köpfchen hat sie von Papa Lagazoui (ein alter Bekannter... öhm, von Strickliese). Sehr menschenfreundlich, um nicht zu sagen schon beinahe aufdringlich. In der Herde ohne Einstiegsschwierigkeiten angekommen und gleich von Bini (ausgerechnet!) adoptiert worden.  
Keja
Keja (*2002),
hübsche Kaltblüterin mit kleineren Wehwehchen an Bein und Auge, die aber kein Hindernis für reiten in Wald und Flur darstellen. Ist in die letzte freie Box eingezogen und macht frühmorgens lautstark deutlich, wann sie Hunger hat. Auch in der Herde lässt sie sich die Butter nicht vom Brot nehmen.  
Ramzes
Ramzes (*2018),
Dinas Nachfolger, der unseren Altersdurchschnitt hübsch nach unten drückt. Ein polnischer Warmblutwallach, noch roh, aber sehr brav. Die eigentlich angedachte Zweisamkeit mit Sandro scheiterte an dessen jetzt-kann-ich-auch-mal-den-Macker-markieren Attitüde. Nach dem einsamen Winter jetzt mittendrin in der großen Herde.  
Cavanaro
Canavaro (*2006),
genannt Stift. Schicker Zuwachs für unsere vielen Dunkelbraunen. Sportlicher Wallach mit interessantem Pedigree, aufgrund Headshaking leider schon in Frührente. In der Herde ganz unproblematisch einsortiert - nur Zorro ist traurig, er hatte ihn adoptiert und jetzt zieht der Neue dann mittendrin doch der trauten Zweisamkeit vor. 
Pony
Satin Doll (*1995),
genannt Pony. Klein, aber oho. Sensibel, pfiffig, fleißig und vorsichtshalber lieber uncool, Motto: Kann mich das fressen? Almis weltbestes Lieblingspferdchen, Lebensaufgabe, Seelentröster und früher im Nebenjob buntes Kinderreitpony - offiziell Oswins. 
Feivel
Feivel (*2007),
manchmal genannt Mauskewitz - Almis Reitpony. Lewitzer Lausebengel: cool, clever, keck und für fast jeden Spaß zu haben, Motto: Kann ich das fressen? Bei Stuten gern der Pascha, sonst immer taktisch geschickt der beste Freund vom Chef - und mittlerweile selbst einer.   
Strickliese
Rohnstocks Strickliesel (*2006),
ein "gerettetes" Pferd, inzwischen ein ganz liebes, aber extrem sensibles Stütchen. Personengebunden und unverkäuflich. 2010 wurde sie Mama von unserer Ronja Räubertochter - dieses Jahr mit Lausejunge bei Fuß. Jens' Ex-Turnierpferd und vielleicht bald eine Springerin für Oswin - sie üben gerade fleißig daran (momentan ist Püppi Schwangerschaftsvertretung). 
Rohnstocks Lausejunge
Rohnstocks Lausejunge (*2021),
genannt Lauser. Chic und Galoppade hat er vom Papa, etwas Misstrauen von der Mama. Aber wir kratzen uns ein. Sehr selbstbewusstes kleines Kerlchen, springt schon über Baumstämme. Auch er wird von Mama streng bewacht, aber irgendwann klappt das schon noch mit dem Kumpel zum spielen...    
Und dann wären da noch:
Floh
Frollein Floh (*2012),
unser Doberdackel, nur noch allein. Unser gefährliches Mädchen bewacht Haus und Hof, kennt aber unsere (oder ihre?) Leute ganz genau, auch wenn sie die meisten Männer nicht so mag. 
Queenie
Queenie (*2017),
auch ganz wichtig: unsere Mäusefängerin, auch sie leider nur noch ein Einzelkind. Im Sommer fast Selbstversorger, hält sie inzwischen nicht nur die Spatzen, sondern auch die kleinen Nagetiere in unseren Wintervorräten in Grenzen. 
happy hens
Last, but not least: happy hens
Außerdem gibt es bei uns wieder glückliche Hühner und einen Hahn im Korb. Wohnen in der Villa Kunterbunt und versorgen uns fleißig mit Eiern. 
Fritz
In memoriam:
Fritz (08.02.1975-07.08.2007)
– oder wie alles begann
Fresko war unser erstes Pferd. Er war schon durch viele Hände gegangen, als er in unseren Ex-Reitverein kam und Almi in höhere Dressurlektionen einführte. Nach einer Verletzung kaufte sie ihn 17jährig zum Schlachtpreis, aber erst mit 25 und immer noch fit ging er schließlich in Reitpferderente.
Seine Eminenz war unser Lehrmeister in Sachen alte Pferde: wir lernten viel über rasten und rosten, ausfallende Zähne, speziellen Futterbedarf, typische Alters-Wehwehchen und ihre Linderung und dass alle-viere-von-sich-gestrecktes Liegen meist nichts Schlimmeres bedeutet als den bis zum Schluss alltäglichen Mittagsschlaf. Mit 32einhalb schickten wir ihn hier auf unserem Hof und inmitten seiner Herde auf seine letzte Reise…
Mit ihm entstand die Idee, älteren Pferden ein Zuhause zu bieten, das ihren besonderen Bedürfnissen entspricht – und wie es sich diese liebenswerten ollen Zausel so oft verdient haben. 
   


Unsere Herde im Sommerbetrieb:

Die große Herde ist 24/7 im grünbunten Glück. Die Pony-Herde - nur noch Bini, Krümel und Feivel - wohnt in ihrem Auslauf mit Unterstand, Weide auf Zuteilung. Über Nacht in der Box, tagsüber auf der Weide sind Samba, Püppi, Keja und Pony. Die beiden Fohlenstuten wohnen im großen Laufstall in separaten Boxen und kommen gemeinsam auf die Weide.