Unsere Pferde und andere Herdenmitglieder

Caubelix
Caubelix (*2001),
genannt Gustav: Wieder da und bei uns in Rente. Den Originaltext von damals ("Noch so ein lieber Kerl, der (fast) alles brav mitmacht.") muss ich leicht korrigieren, im Alter hat er langsam Unsinn im Kopp und mantelt sich auf wie ein Hengst. Nach Schweizer Einzelhaft sei ihm das verziehen. 
Lump
Lump (*2004),
Prof. Dr. Dr., dick & schlau. Schwerer Warmblüter, der sich ganz schnell den Chefposten in der Herde gesichert, nach Leilas Abgang wieder geschnappt hat und inzwischen erneut an Stift abgeben musste. Jetzt Vize, aber pssst - er ist eigentlich der bessere Boss.     
La Bell
La Bell (*2010),
genannt Bella oder Bellatrix. Ein zartes Stütchen mit einem noch zarteren Stimmchen. Beim Reiten (fast) genauso brav wie im Umgang - und total verschmust. In der Herde sehr selbstbewusst, um nicht zu sagen rotzfrech. Ist letztes Jahr Mama geworden... siehe: 
Cornet´s Landrebell
Cornet´s Landrebell (*2021),
genannt Carlchen (oder der dicke Carli). Bellas Erstgeborener, will Schimmel werden wie der Papa - man kann fast zugucken, wie er täglich heller wird. Ein sehr zutraulicher kleiner Kerl, genauso verschmust wie die Mutti, nur noch frecher. Lausers bester Kumpel und Chef in unserer Jungs-Herde.  
Ohlala2
Ohlala (*2003),
Grammys Verwandte. Gelassen und in sich ruhend, allerdings mit einer für ihre Farbe viel zu großen Vorliebe für Matsch. In der Herde eher etwas abseits. Im Winter etwas empfindlich. War erfolgreich als Distanzpferd unterwegs - Neustart in 2022? 
Pueppi2
Emée (*2008),
genannt Püppi. Groß, schick, Chefin. Manko: zieht kleine und größere Wehwehchen an wie der Äppelhaufen die Fliegen und gibt sich dann auch gern mal als Mimose. Im Winter in der großen Herde, im Sommer gesundheitsbedingt Weide nur auf Zuteilung.   
Samba
Samba (*1992),
genannt Esel(chen). Rüstige Dreißigerin (!), inzwischen unsere Alterspräsidentin und in Altersteilzeit, aber immer noch fit und reitbar. Hat sich problemlos in die "kleine" Herde eingefügt und genießt ihr nächtliches Einzelzimmer mit Aussicht und Extrawürstchen und -breichen.  
Bini2
Rubina (*1995),
genannt Bini. Kesse kleine Haflingerin, die auch mit einer Atemwegsgeschichte zu uns kam. Mittlerweile in unserer kleiner werdenden Pony-Herde integriert - und immer noch genauso zickig, die kleinen Jungs nehmen es gelassener als die großen. Dafür herzallerliebstes Kinderpony! 
Krümel
Krümel (*2004),
kleiner gescheckter Shetty-Mann mit großem Ego und lauter Stimme. Bei uns endlich nicht mehr ganz alleine, jetzt darf er richtig Pferd sein - oder doch lieber Hund? Absolutes Dream-Team mit seinen jungen Menschen, ob unterm (aka ohne) Sattel oder vor der Kutsche. 
Aurelius
Aurelius (*1995),
ein Trakehner Wallach von Nerv (und damit verwandt mit unserer Strickliese). Military-Pferd, das für den wohlverdienten Ruhestand in die Heimat zurückgekehrt ist. Unkomplizierter, lieber Geselle, sowohl im Umgang als auch in der Herde. Herdenältester und noch mittendrin - oder vorneweg.
Sandro
Sandro (*2003),
everybodys darling - zumindest in der kleinen Herde war er das sofort, in der großen aber immer somebodys Kumpel. Ein Allrounder, der von Kremser ziehen über Springen bis Kranzreiten schon fast alles mitgemacht hat und entsprechend entspannt ist. Nach kurzer Pause wieder bei uns.   
Donna
Donna (*2002),
Dressurcrack a.D. mit Prominenz im Pedigree. Auf den ersten Blick schick und ein bisschen Zicke, auf den zweiten immer noch schick und absolut umgänglich, wenn auch manchmal etwas misstrauisch - in die große Herde hat sie sich sehr problemlos und unauffällig eingefügt und genießt ihren Ruhestand. 
Anouk
Anouk (*2007),
eine hübsche Dunkelbraune, das Köpfchen hat sie von Papa Lagazoui (ein alter Bekannter... öhm, von Strickliese). Sehr menschenfreundlich, um nicht zu sagen beinahe aufdringlich. In der Herde ohne Einstiegsschwierigkeiten angekommen und tiefenentspannt. Macht von Kinderreiten bis freispringen immer eine gute Figur.    
Keja
Keja (*2002),
hübsche Kaltblüterin mit kleineren Wehwehchen an Bein und Auge, die aber kein Hindernis für reiten in Wald und Flur sind. Boxenbewohner, macht frühmorgens lautstark deutlich, wann sie Hunger hat. Auch in der Herde lässt sie sich die Butter nicht vom Brot nehmen (nur mit Püppi gibt es da ab und zu Diskussionen).  
Ramzes
Ramzes (*2018),
Dinas Nachfolger, der unseren Altersdurchschnitt hübsch nach unten drückt. Ein polnischer Warmblutwallach, beim reiten genauso brav wie gewohnt (und ein bisschen "curtig"). Nach einem einsamen Winter jetzt mittendrin in der großen Herde, Passgespann mit Lumpi. Dem Traktor ausweichen findet er völlig überflüssig.     
Canavaro
Canavaro (*2006),
genannt Stift. Schicker Zuwachs für unsere vielen Dunkelbraunen. Sportlicher Wallach mit interessantem Pedigree, aufgrund Headshaking leider schon in Frührente (= eindeutig unterfordert). In der Herde unproblematisch einsortiert - und dann unauffällig nach oben gearbeitet, inzwischen Chef. Manchmal kein netter...
Cornetta
Cornetta (*2018),
genannt Lotti. Aparte junge Schimmelstute, väterlicherseits verwandt mit Carlchen. Dem Papier nach springt sie über Häuser, Stuten-Leistungsprüfung mit Bravour bestanden. In der Herde ganz schnell angekommen, immer lieb mit den Artgenossen und geradezu anhänglich gegenüber Menschen.
Hesa Nifty Rose
Hesa Nifty Rose (*2009),
genannt Nifty (oder, von Jens, Schwänzel). Quarter Horse - unsere Herde wird internationaler, der zweite Westernsattel hängt in der Sattelkammer. Und bunter: eine dunkle Falbstute, rund und niedlich. Hat sich völlig unspektakulär in die Hierarchie einsortiert. Umgänglich - außer bei der Wurmkur.   
Cat
Cat Balou (*2006), 
Rappstute, die ihre Springkarriere wegen einer Fesselträger-/Sehnengeschichte beenden musste und in unserem Separee - und jetzt in der großen Herde - besser aufgehoben ist als im Sportstall. Zumal sie letztes Jahr Mama geworden ist und hier auch noch länger Gesellschaft haben durfte von ihrem Fohlenkind...  
Curly
Curly Sue (*2021),
von Kanbalou. Die Kleine hatte einen schwierigen Start ins Leben und musste wenige Tage nach der Geburt gleich in die Tierklinik. Dafür durfte sie länger bei der Mama bleiben und hat mit Milch & Hafer inzwischen gut aufgeholt. Super brav und deutlich weiter im Fohlen ABC als unsere Jungs, jetzt auf Fohlenweide mit Frieda.  
Sunny
Asande Sana (*2008),
genannt Sunny. Schicke Braune mit Prominenz im Pedigree. In der Herde noch etwas schüchtern - geht jeglichem Streit aus dem Weg und macht ihr Ding für sich. Warum im Regen stehen, wenn man den kleinen Stall ganz für sich allein haben kann? Mittlerweile dick und rund mittendrin.    
Samu
Samu (*2019),
drückt den Altersdurchschnitt mächtig gewaltig. Schicker brauner Wallach, noch etwas schlaksig, mit schönen Gängen. Naturgemäß roh, aber menschenbezogen-neugierig, in der Herde unkompliziert und schnell dicke Tinte mit dem jüngeren Gemüse. Sagte ich menschenbezogen? Ähm, manchmal schon penetrant zudringlich. 
Frieda
Fräulein Frieda (*2021), 
genannt Frieda, extrem niedlich und bissl zappelig. Einen Tag nach Curly geboren und inzwischen (wieder) beste Freunde. Im Winterbetrieb noch im Wechsel mit Cat, die das gar nicht toll fand, bei Curly, inzwischen glücklich, dick und zufrieden auf zweisamer Mädels-Weide.
Shahil
Shahil (*2002), 
genannt dorSchimml. Shagya Araber, noch flott unterwegs in Feld, Wald und Wiese (bevorzugt mit Cat). Nach kurzem Intermezzo bei den Ponys, wo er nicht so recht Anschluss fand, verstärkt er jetzt die Schimmelquote in der großen Herde, wo er jedem Stress aus dem Weg geht und in Donna eine neue Freundin gefunden hat.
Pony
Satin Doll (*1995),
genannt Pony. Klein, aber oho. Sensibel, pfiffig, fleißig und vorsichtshalber lieber uncool, Motto: Kann mich das fressen? Almis weltbestes Lieblingspferdchen, Lebensaufgabe, Seelentröster und früher im Nebenjob buntes Kinderreitpony. Jetzt in Rente mit Hüftproblemen. 
Feivel
Feivel (*2007),
manchmal genannt Mauskewitz - Almis Reitpony. Lewitzer Lausebengel: cool, clever, keck, für fast jeden Spaß zu haben. Motto: Kann ich das fressen? Bei Stuten gern Pascha, früher taktisch klug der beste Freund vom Chef - jetzt selbst einer. O-Ton Jens: Quadratisch-praktisch-gut. (Nicht nett gemeint.)   
Strickliese
Rohnstocks Strickliesel (*2006),
ein "gerettetes" Pferd, inzwischen ein ganz liebes, aber extrem sensibles Stütchen. Personengebunden und unverkäuflich. 2010 wurde sie Mama von unserer Ronja Räubertochter - letztes Jahr mit Lausejunge bei Fuß. Jens' Ex-Turnierpferd, danach kurz eine Springerin für Oswin. In der großen Herde bildet sie neuerdings ein Passgespann mit Gustav. 
Rohnstocks Lausejunge
Rohnstocks Lausejunge (*2021),
genannt Lauser. Chic und Galoppade hat er vom Papa, Misstrauen von der Mama. Selbstbewusstes kleines Kerlchen, springt gleich über Baumstämme. Inzwischen zutraulicher, brav beim Fohlen-ABC, aber eben ein Liese-Kind - bei Ohren anfassen, Spritzen und ähnlichen Gruseligkeiten.     
Und dann wären da noch:
Floh
Frollein Floh (*2012),
unser Doberdackel, seit Januar 2021 nur noch allein. Unser gefährliches Mädchen bewacht Haus und Hof, kennt aber unsere (oder ihre?) Leute ganz genau, auch wenn sie die meisten Männer nicht so wirklich mag. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)
Queenie
Queenie (*2017),
auch ganz wichtig: unsere Mäusefängerin, auch sie leider nur noch ein Einzelkind. Im Sommer fast Selbstversorger, hält sie inzwischen nicht nur die Spatzen, sondern auch die kleinen Nagetiere in unseren Wintervorräten in Grenzen. 
happy hens
Last, but not least: happy hens
Außerdem gibt es bei uns wieder glückliche Hühner und einen Hahn im Korb. Wohnen in der Villa Kunterbunt und versorgen uns fleißig mit Eiern. Und wenn sie ganz fleißig sind, manchmal auch liebe Pensioner.   
Fritz
In memoriam:
Fritz (08.02.1975-07.08.2007)
– oder wie alles begann
Fresko war unser erstes Pferd. Er war schon durch viele Hände gegangen, als er in unseren Ex-Reitverein kam und Almi in höhere Dressur-Lektionen einführte. Nach einer Verletzung kaufte sie ihn 17jährig zum Schlachtpreis, aber erst mit 25 und immer noch fit ging er schließlich in Reitpferderente. Seine Eminenz war unser Lehrmeister in Sachen alte Pferde: wir lernten viel über rasten und rosten, ausfallende Zähne, speziellen Futterbedarf, typische Alters-Wehwehchen und ihre Linderung und dass alle-viere-von-sich-gestrecktes Liegen meist nichts Schlimmeres bedeutet als den bis zum Schluss alltäglichen Mittagsschlaf. Mit 32einhalb schickten wir ihn hier auf unserem Hof und inmitten seiner Herde auf seine letzte Reise…
Mit ihm entstand die Idee, älteren Pferden ein Zuhause zu bieten, das ihren besonderen Bedürfnissen entspricht – und wie es sich diese liebenswerten ollen Zausel so oft verdient haben. 
   


Unsere Herde im Sommerbetrieb:

Die große Herde - jetzt 16köpfig - im grünbunten Glück auf 24/7 Weide. Die Ponys - nur noch Bini, Krümel und Feivel - wohnen in ihrem Häuschen mit Auslauf und zugeteiltem Weidegang. Über Nacht in der Box, tagsüber auf Weide sind Samba, Püppi, Keja und Pony. Curly und Frieda sind auf Mädels-Weide ein Dorf weiter, die drei Jungs pubertieren am Schönaer Waldrand.